Lipid-Apherese bei Fettstoffwechselstörungen

Eine ganze Reihe von Fettstoffwechselstörungen besitzen bei klinisch schwerer Ausprägung eine hohe Morbidität und Mortalität. Bei genetisch bedingten Erkrankungen kann dies bereits im Kindes- und Jugendalter manifest ein. Diät, kombinierte medikamentöse Therapie und als Ultima Ratio die extrakorporale Elimination mittels Lipid-Apherese (auch: Lipoprotein-Apherese) kommen zum Einsatz (multimodale Therapie). Schwere Fettstoffwechselstörungen, die in Abhängigkeit vom klinischen Bild eine multimodale Maximaltherapie erfordern, sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:



Triglyzeride und Fettsäuren

  • Schwere Hypertriglyzeridämie mit akuter oder rezidivierender Pankreatitis
  • Morbus Refsum

Cholesterin und oxidierte Phospholipide

  • Homozygote familiäre Hypercholesterinämie
  • Heterozygote familiäre oder allgemein schwere Hypercholesterinämie mit manifester Gefäßerkrankung und Verfehlen des LDL-C-Zielbereichs trotz Diät und kombinierter medikamentöser Therapie
  • Schwere Hypercholesterinämie mit manifester Gefäßerkrankung und Verfehlen des LDL-Zielbereichs wegen Statin-Intoleranz
  • Isolierte Lipoprotein(a)-Hyperlipoproteinämie mit progredienter Gefäßerkrankung


Die Lipoproteinapherese stellt die maximale Therapieeskalation bei schweren Fettstoffwechselstörungen dar. Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen zu Erkrankungen, die mittels Lipoproteinapherese behandelt werden.



Lipid-Apherese: Bei der Lipidfiltration werden atherogene Substanzen wie
Lipoprotein(a), LDL-Cholesterin oder Triglyzeride entfernt, während nützliche
Substanzen wie das HDL-Cholesterin den Filter weitgehend ungehindert passieren.

Für weitere Informationen zum Thema Lipid-Apherese bei Fettstoffwechselstörungen wenden Sie sich gerne an das Apherese ForschungsInstitut.



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